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melie
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3. op vllt doch lieber sein lassen?

hi

ich hatte 2015 eine bruststraffung nach dem ich 16 kg abgenommen hatte.

november 2018 wollte ich sie mir vergrößern lassen, aber der arzt hatte sie nur gestrafft weil ihm die gefahr zu groß war das sie platzen könnten.

auf seine kosten soll ich nun eine weitere op bekommen damit ich meine implantate nun bekomme so wie letztes jahr vertraglich vereinbart.

eigentlich sollte ich meine op schon im februar bekommen aber leider regeneriert mein körper sehr schlecht (obwohl ich mich sehr gesund ernähre... scheint also in meinen genen zu liegen).
aber beim termin im febrauar meinte er dann es solle lieber noch besser verheilen anstatt die narben wieder aufzuschnibbeln.

heute beim nächsten termin 3 monate später meinte er
ich hätte ja leider sehr schlechtes gewebe
und es könnte sein das die implantate stark nach unten rutschen und ich wieder hängebruste bekomme
und das meine brustwarzen viel zu hoch sein würden

ich wollte letztes jahr eine OP für einen größeren busen
und nach einer straffung sind sie nun natürlich viel kleiner

hauptsächlich bin ich sehr traurig um das ganze geld was ich mir hätte sparen können

was würdet ihr machen?

auf die gefahr eingehen wieder hangebrüste zu bekommen
oder 5300€ in den sand gesetzt zu haben?

ich hoffe ihr versteht was ich meine
ich bin immer noch ziemlich durch einander

lg

nikky
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Liebe Melie,

ich habe gerade deinen Erfahrungsbericht gelesen darüber, was du schon alles hinter dir hast. Und an deiner Stelle würde ich deinen Traum auf keinen Fall einfach so aufgeben. Auch nach einer Straffung ist es meines Wissens normalerweise noch möglich, eine Brustvergrösserung mit Implantaten zu machen. Man kann wahrscheinlich keine allzu grossen Implantate nehmen und muss die richtige OP-Technik wählen. Zum Beispiel kann ich mir nicht vorstellen, dass dass die Implantate bei einer Brustvergrösserung nach unten rutschen würden, wenn die Implantate unter den/die Brustmuskel gelegt werden.

Meine Gedanken gehen aber auch ein bisschen in die Richtung, wie weit du deinem Arzt noch vertrauen kannst. Ich habe dich so verstanden, dass du bei deiner zweiten OP eigentlich einen Vertrag zur Brustvergrösserung mit Implantaten gemacht hattest und dass du erstmal nur eine zweite Straffung bekommen hast und dein Arzt dir versprochen hat, die Brustvergrösserung mit Implantaten würdest du zu einem späteren Zeitpunkt ohne zusätzliche Kosten bekommen?

Wäre es eine Möglichkeit, wenn er sich die Brustvergrösserung mit Implantaten nicht zutraut, dass er dir den Teil des Geldes, der dafür gewesen ist, zurückerstattet? Dann hättest du die Möglichkeit zu entscheiden, ob du damit einen Arzt suchen willst, der dir ein gutes Gefühl gibt, bei deiner Ausgangslage ein bestmögliches Ergebnis erreichen zu können oder ob du mit dem Geld etwas anderes Schönes machen möchtest?

LG
Nikky

melie
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ach nikky ich glaube wir reden schon wieder aneinander vorbei
aber danke für deine antwort

natürlich würden implantate unter dem brustmuskel gelegt werden
aber der muskel trägt das implantat auch nicht allein sondern auch das bindegewebe muss kräftig mit halten

deswegen meinte der arzt das große gefahr besteht das die implantate stark nach unten sacken und durch rutschen könnten wegen meinem schwachen bindegewebe

die 1. op vor 3 jahren hat nichts mit der letzen op im november zu tun
das sind 2 verschiedene ärzte

ich hatte 2015 nur eine straffung
letztes jahr hatte ich bei einem anderen arzt für eine vergrößerung unterschrieben und bekam nur eine straffung
nach der op hatte mir dieser arzt eine weitere op mit implantaten auf seine kosten versprochen (nur folgekostenversicherung und implantat preise würden wieder auf meine rechnung gehen)

geld wieder geben würde der typ mir garantiert
und verklagen will ich den aber auch nicht
weil ich schon genug prozessen zu tun hatte die eh nichts gebracht haben

und was würde mir ein 3. arzt bringen "der mir ein besseres gefühl gibt"
egal wer operiert
mein bindegewebe ist und bleibt schwach

nikky
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Das mit dem Vertrauen hatte ich eher deshalb gemeint, weil ich eigentlich erwarten würde, dass ein Arzt ein vermeintlich zu schlechtes Bindegewebe VOR der vertraglich vereinbarten Brustvergrösserungs-OP thematisiert und nicht erst hinterher. Ausserdem würde ich mich auch nicht von einem Arzt operieren lassen, wenn er mir vorher (also damit meine ich jetzt die dritte OP) schon sagt, dass die Brust danach hängen wird und die Brustwarzen zu hoch sind.

Ich bin kein Arzt und kann deshalb natürlich überhaupt nicht beurteilen, wie schwach dein Bindegewebe wirklich ist und ob deshalb wirklich keine Brustvergrösserung mit Implantaten möglich ist. Aber nach allem, was ich bisher gelesen hatte, hätte ich vermutet, dass man in so einem Fall eine Platzierung der Implantate KOMPLETT unter allen Brustmuskeln durchführen könnte. Also nicht die nur teilweise submuskuläre Lage, die die meisten unter der Bezeichnung "unter Brustmuskel" verstehen.

Dass du keinen Prozess willst, kann ich gut verstehen. Den Stress würde ich auch nicht wollen.

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