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Twix-89
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Brustvergrößerung mit einer "im Prinzip nichts" Ausgangslage

Hallo ihr Lieben,

derzeit bin ich am überlegen eine Brustvergrößerung durchführen zu lassen.
Ich bin sehr zierlich und klein (1,58 groß und ca. 45 kg) und hatte eg noch nie wirklich viel...
damit war ich auch schon immer sehr unzufrieden und es belastet mich auch sehr (in der einen Situation mehr, in der anderen weniger..), aber vor Ende der Familenplanung kam für mich ein operativer Eingriff nie in Frage.
Da ich mittlerweile diese jedoch mit zwei Kindern abgeschlossen habe, überlege ich nun ob ich diesen Schritt tatsächlich wagen möchte. Denn nach den zwei Schwangerschaften ist von meiner ohnehin winzigen Brust im Prinzip nichts mehr vorhanden...als Frau fehlt da einfach etwas...
Aber natürlich ist es auch keine einfache Entscheidung, denn mir ist sehr wichtig, dass es natürlich aussieht. Da meine Ausgangslage jedoch nicht einmal ein A Körbchen ist, frage ich mich ob hierbei überhaupt ein natürliches Ergebnis möglich ist...ein kurzes Beratungsgespräch hatte ich bereits und hier wurde ich auch darauf hingewiesen, dass in meinem Fall wegen geringem Eigengewebe die Einsetzung eines Implantats unter den Brustmuskel erfolgen müsste, um die Implantate nicht zu sehen.
Dennoch kann ich mir das so schlecht vorstellen und habe solche Angst, dass ich nachher damit unzufrieden bin (denn für mich ist es auch schon sehr viel Geld..).
Ich würde gerne ein schönes volles B Körbchen haben...habe aber wie gesagt Angst, dass die einfach nur krass abstehen und das Implantat stark zu fühlen oder im schlimmsten Fall auch zu erkennen ist...außerdem frage ich mich natürlich auch, ob man das Implantat auch nach längerer Zeit immer noch als einen Fremdkörper empfindet? Dass man sich gerade bei einer "fast nichts" Ausgangslage erst mal daran gewöhnen muss, ist klar, aber merkt man das Implantat und empfindet es auch noch später als störend?

Vielleicht kann mir hier jemand von seinen Erfahrungen mit ähnlicher Ausgangslage berichten?

Über Antworten freue ich mich sehr Smile

luna55
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Liebe Twix

als ich deinen Beitrag gelesen habe, musste ich dir einfach sofort antworten. Ich hatte eine ähnliche Ausgangslage wie du, ich bin 162cm gross (resp. klein Wink) und wiege 46kg. Ich war schon immer zierlich, sportlich und füllte kaum ein A-Körbchen aus. Ich fühlte mich einfach nicht als "Frau", nicht vollwertig und war immer neidisch auf die anderen Frauen. Ich ging jahrelang keine BH's einkaufen weil der Frust einfach zu gross war. Auch wenn es um Intimität mit einem Partner ging war ich immer sehr gehemmt und schämte mich. Ich habe mir ca. 18 Jahre lang überlegt ob ich eine Brustvergrösserung machen lassen soll oder nicht. Es ist ja doch nicht ganz günstig und die Risiken sind nun mal da. Vor 2 Jahren habe ich den Schritt gewagt Smile Ich hatte mich gegen Ende Sommer 2016 dazu entschlossen Beratungsgespräche zu vereinbaren und war in zwei verschiedenen Kliniken. Der eine Arzt hat mir schlichtweg mehr zugesagt, er hat mich genau abgemessen, sehr gut beraten und auch die Klinik (Privatklinik) hat mir sehr gut gefallen. Morgen auf den Tag genau sind es 2 Jahre seit dem Eingriff und ich bereue es keine einzige Sekunde. Mir war auch sehr wichtig ein natürliches Ergebnis zu haben, keine "Melonenbrüste" wie z.B. Victoria Beckham. Der Arzt hat mir anatomische Implantate empfohlen, von der Grösse her entweder 185ml oder 210ml, unter dem Brustmuskel. Ich habe mich für die 210ml entschieden. Ich war vor der OP extrem unsicher, hatte immer wieder Zweifel, Angst und wusste nicht was auf mich zukommt, wie das Ergebnis sein wird etc. etc. Das tönt jetzt vielleicht komisch, aber der Tag der OP war einer der schönsten Tage in meinem Leben, trotz der Schmerzen. Man ist am Anfang nach der OP schon stark eingeschränkt (kann nicht selber Haare waschen, sich anziehen, Auto fahren etc. da man die Arme noch nicht gross heben kann), aber das geht bald vorüber. Direkt nach der OP sind die Brüste hart wie Steine und stehen ziemlich ab Wink Davon darf man sich aber nicht beirren lassen, sie werden immer weicher und das endgültige Ergebnis hat man erst nach ca. 6-12 Monaten. Sie fühlen sich sehr natürlich an und man sieht's nicht. Wenn ich abtaste, kann ich die Implantate am äusseren Rand ein bisschen ertasten, aber für jemand Aussenstehendes ist das weder sichtbar noch sonst was. Mein neuer Freund hätte nicht mal gemerkt dass ich was machen lassen hab wenn ich es ihm nicht erzählt hätte Wink Und auch in meinem Umfeld hat es niemand gemerkt und diejenigen, denen ich es erzählt habe, finden es sehr schön. Ich habe die Implantate irgendwie gar nie als Fremdkörper empfunden, höchstens ganz am Anfang, aber schon nach sehr kurzer Zeit hatte ich das Gefühl, dass es nie anders gewesen wäre. Sie gehören zu mir und ich kann mir auch nicht mehr vorstellen wie es vorher war. Und du glaubst nicht wieviele BH's ich in den letzten 2 Jahren gekauft habe, es macht wieder richtig Spass! Die alten BH's habe ich im hohen Bogen in den Kleidersack geworfen und für die neuen musste ich eine zusätzliche Schublade frei machen Wink

Im 1. Jahr verändern sich die Brüste sehr stark (zum Positiven natürlich, sie werden immer weicher, "fallen" mehr) und auch im zweiten Jahr habe ich das Gefühl dass sie sich noch etwas veränderten, noch natürlicher geworden sind.

Ich kann deine Zweifel absolut verstehen und finde man muss es sich wirklich sehr gut überlegen und vorallem einen Arzt finden, bei dem man sich wohlfühlt, der einem Ernst nimmt und dem man absolut vertraut.

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen, du darfst mir auch private Nachrichten schicken wenn du möchtest und du darfst mich alles fragen Smile

Wie gesagt, ich würde es jederzeit wieder tun und bereue es keine Sekunde Smile

Liebe Grüsse
luna55

Twix-89
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Hallo Luna,

vielen lieben Dank für deine Nachricht Smile
Es wäre echt super wenn wir uns auch privat austauschen können, das Thema beschäftigt mich derzeit wirklich sehr !

Twix-89
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Ich schreibe dir dann eine private Nachricht Wink

luna55
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Ja klar, schreib einfach drauf los, ich freue mich Smile

Sause
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Liebe Twix,

ich hatte meine Brustvergrößerung vor 12 Jahren und bis heute nicht bereut.

Auch ich hatte ein Ausgangslage von einem nicht ausgefüllten A Körbchen und tubulär.

Ich war mit der Ausgangslage seit meiner Pupertät unglücklich und es hat viele viele Jahre voller Gedanken gedauert bis ich mir endlich den Ruck gegeben habe.

Mir war es wichtig, dass es bei einem ausgefüllten B-Körbchen bleibt. Ich habe damals 225ml runde Implantate bekommen.

Die ersten Wochen nach der OP waren zwar mit Einschränkungen in den Bewegungen verbundenen, aber es hat sich gelohnt. Im ersten Jahr sind die Brüse schon noch etwas fester, aber das legt sich. Sie werden immer gefälliger, ganz so wie luna das beschrieben hat. Optisch war es ein B-Körbchen, aber da die Brust etwas fester ist, als eine natürliche Brust, hatte ich im BH ein C-Körbchen.

Das Ergebnis sieht sehr natürlich aus. Jetzt nach 12 Jahren ist bei mir immer noch alles top. Es fühlt sich alles noch gut an und ein Fremdkörpergefühl hatte ich nie.

Möchtest du dann auch zu dem Arzt gehen, wo du dein Beratungsgespräch hattest oder machst du noch ein 2. Beratungsgespräch bei einem anderen Arzt?

Twix-89
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Hallo Sause,

vielen Dank für deinen Bericht Smile

Eure Erfahrungen bestärken mich in meinem Wunsch immer mehr Smile

Darf ich fragen ob du Kinder hast? Meine Sorge ist nämlich vor allem auch die Versorgung meiner zwei Kinder (2 und 6) nach der OP. Mein Mann unterstützt mich zwar und könnte sich höchstwahrscheinlich 3 Wochen Urlaub nehmen ( oder zumindest 2 Wochen). Danach muss er ja aber wieder zur Arbeit und ist dann den ganzen Tag nicht da...

Zu deiner Frage, ob ich noch zu einem anderen Arzt gehen möchte:

Bislang sieht es so aus, dass ich bei diesem Arzt bleibe. Ich hatte schon einige Gespräche mit ihm, da er mir versucht hat zu helfen das Ganze über die Krankenkasse laufen zu lassen, sodass eine Kostenübernahme stattfindet. Leider kam hierbei kein positives Ergebnis bei raus.. aber ich habe mich jetzt halt entschieden, dass ich, im Falle einer tatsächlichen Entscheidung für die OP, die Kosten selbst tragen werde.
Mich beruhigt auch sehr, dass der Arzt seine Praxis innerhalb eines Krankenhauses hat und dass er sich viel mit Brustoperationen beschäftigt.

Viele Grüße Smile

Sause
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Meine Tochter war damals 9 Jahre alt. Ich hatte nicht die Herausforderung, dass ich sie auf den Arm nehmen musste.

Ich würde dir raten, erst in die Hocke zu gehen und dann deinen Kleinen ggfs. über die Hüfte hoch zu nehmen. Ansonsten versuchen, ihm zu erklären, dass du im Moment Aua hast und ihr vorsichtig sein müsst.

Bis zu 6 Wochen solltest du schweres Heben vermeiden, wenn es irgendwie geht.

Das ist alles irgendwie machbar Smile

Twix-89
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Danke für deine Erfahrungen Sause Smile

Ich habe mittlerweile tatsächlich einen OP Termin vereinbart und bin ziemlich aufgeregt, weil es bis dahin garnicht mal mehr so lange hin ist. Der Termin ist am 20.03.19.

Der Chirurg empfiehlt mir runde 160 - 185 ml Implantate. Mein Brustunterumfang beträgt 65 cm - also ziemlich schmal. Jedoch habe ich Bedenken ob das nicht zu klein ist :/ Andererseits ist mir auch wichtig, dass es natürlich und nicht zu aufgesetzt wirkt..der Chirurg meinte bei 200 und mehr wird es zu sehr spannen und nicht mehr gut aussehen, weil ich kaum Eigengewebe mitbringe..
Außerdem war ich durch viele Infos im Internet sehr stark auf die anatomische Implantatform fixiert - der Chirurg empfiehlt mir aber wie gesagt eher runde, weil er meint, dass er auf meinem schmalen Oberkörper mit runden Implantaten bei gleicher Auflagefläche mehr Volumen erreichen kann als mit den anatomischen. Das kann ich einerseits mittlerweile auch gut nachvollziehen. Nur schwirren mir immer noch teilweise Bilder von aufgedunsenen Bällen im Kopf herum - wo ich halt bislang immer der Meinung war, dass dies mit der Wahl von anatomischen Implantaten vermieden werden kann. Aber zum Anderen denke ich, dass ich bei einem Volumen von 160 - 185 nicht unbedingt mit so einem krassen Ergebnis rechnen muss, weil ich wohl doch mehr die Extreme im Kopf habe wo auch deutlich größer Implantate verwendet wurden..

Sause, wie groß und schwer bist du eigentlich, wenn ich fragen darf?
Du hast ja 225 ml eingesetzt bekommen und hattest geschrieben "...Optisch war es ein B-Körbchen, aber da die Brust etwas fester ist, als eine natürliche Brust, hatte ich im BH ein C-Körbchen." Kannst du das vielleicht noch mal genauer erläutern?
Da ich nicht mal die kleinsten Körbchen, die es zu kaufen gibt, ausfülle - trage ich immer BHs, die ein schönes rundes und festes vorgeformtes Körbchen haben - und zwar in der Größe 75B. So sieht es mit Kleidung zumindest normal aus. Dass das Körbchen komplett leer ist, kann man ja so Gott sei Dank nicht erkennen - nur ein schönes Dekolleté kann ich mir damit natürlich nicht zaubern - was echt frustrierend ist...Jedenfalls würde ich nach einer OP gerne meine 75B Körbchen komplett ausfüllen...

Ach ja Sause was ich dich noch fragen wollte: Wo wurde dein Schnitt eigentlich gemacht?

Viele liebe Grüße Smile

Sause
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Ach wie aufgregend, der Termin ist ja wirklich nicht mehr lang hin Smile

Damals zum Zeitpunkt der OP wog ich ca. 65kg und hatte einen Brustumfang von ca. 75-78cm.

Der Zugang habe ich über die Brustwarze bekommen, da gleichzeit die Vorhöfe verkleinert wurden.

Mein Bettnachbarin war ganz ähnlich zierlich wie du und hatte auch runde Implantate zwischen 160-185ml bekommen.
Ich fand damals, das sah richtig gut aus und wirkte vom Ergebnis auf mich wie ein B-C.
Der Körperbau spielt schon auch eine enorme Rolle.

Ich würde deswegen schon meinen, dass du mit dem Vorschlag deines Arztes ein volles B erreichein wirst.

Wenn die Größe zu deinem Körperbau passt, werden die runde nicht wie Tennisbälle aussehen.
Anfangs sind sie noch etwas starr, aber nach 6 Monaten wird es sehr schön natürlich aussehen.

Twix-89
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Vielen Dank für deine Antwort Sause ! Smile

Was die Größe betrifft: Ja ich lese sehr viel und meist liest man von viel mehr Volumen und das verunsichert einen...irgendwie habe ich schon Angst, dass es zu klein sein könnte, wobei ich andererseits denke, vielleicht ist es dann auch genau richtig…weil ich möchte auch auf gar keinen Fall so total gespannte Bälle haben…und ich denke ich vergleiche mich zu sehr mit tausend anderen Bildern und dazugehörigen Volumenangaben, die es so im Internet gibt, aber vergesse zugleich, dass ich nunmal sehr schmal bin und zudem eine Ausgangslage mit kaum Eigengewebe mitbringe.
Wahrscheinlich erreichen bei meiner Anatomie auch die relativ kleinen Implantate eine enorme Veränderung, die mir einfach immer noch nicht so richtig bewusst ist..

Das es bei deiner Bettnachbarin mit etwa gleichem zierlichen Körperbau gut aussah beruhigt mich und bestärkt mich auch in der Entscheidung Smile

Du hattest geschrieben, dass du zu dem Zeitpunkt der OP 65 kg gewogen hast. Hat sich dein Gewicht jetzt sehr verändert? Ich frage, weil mich interessieren würde, wie sich eine Brust mit Implantaten bei einer Gewichtszunahme (eventuell auch im Brustbereich) auswirken würde. Ob das dann komisch aussehen würde??
Meine Mama war nämlich auch immer sehr schmal und zierlich, aber mit zunehmenden Alter hat sie dann trotz gleichem Lebensstil doch etwas zugelegt und ich kann mir vorstellen, dass es bei mir vielleicht genetisch bedingt ähnlich sein würde. Und wenn man bedenkt, dass die Implantate ja (abgesehen von Komplikationen) lebenslang drin bleiben sollten, wäre das eine für mich interessante Frage.
Vielleicht hast du damit Erfahrungen gemacht oder kannst von Anderen berichten? Aus deiner eigenen Erfahrung natürlich nur, falls du in der zeit wo du die Implantate hattest, Gewichtsschwankungen hattest, die sich auch auf die Brust ausgewirkt haben Smile

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