Analgosedierung (Dämmerschlaf)
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Analgosedierung (Dämmerschlaf)

Anders als bei einer Vollnarkose wird bei einer Analgosedierung (Dämmerschlaf) das Bewußtsein und das Atemzentrum nicht komplett ausgeschaltet. Der Patient wird durch die Verabreichung der entsprechenden Narkosemittel in einen Zustand der Bewußtseinstrübung - den sogenannten Dämmerschlaf - versetzt, in dem er selbständig weiteratmen kann.

In diesem Dämmer-Zustand fühlt sich der Patient entspannt und angstfrei. Er ist während des Eingriffs zwar ansprechbar und kann aus dem Dämmerschlaf-Zustand jederzeit geweckt werden. Meist hat er aber anschließend keine Erinnerungen mehr daran. 

Die Schmerzausschaltung erfolgt bei einer Dämmerschlaf-Narkose durch intravenöse Opiatgabe. Die Behandlungsdauer ist bei einer Dämmerschlaf-Anästhesie zeitlich begrenzt und sollte in der Regel nicht länger als drei Stunden dauern.

In Einzelfällen können aber auch längere Eingriffe im Dämmerschlaf durchgeführt werden. Ob und unter welchen Umständen das möglich ist, sollte im Gespräch mit dem Anästhesisten geklärt werden.

Erläuterungen zu weiteren Anästhesie-Methoden wie der Allgemein-Anästhesie (Vollnarkose), der Lokalanästhesie (örtliche Beäubung), Peridural- und Spinalanästhesie gibt es hier:

combeauty Wissen Anästhesie

Und hier kann man sich ein Video anschauen, was bei einer Narkose zu beachten ist:

combeauty Video - Was ist bei einer Narkose zu beachten?


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