Hautkrebs
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Hautkrebs

In den letzten Jahren hat die Zahl der Neuerkrankungen an Hautkrebs drastisch zugenommen. Darunter ist der Basalzellkrebs, der auch als heller Hautkrebs bezeichnet wird, die häufigste Krebserkrankung. Seit Beginn des Jahres ist heller Hautkrebs offiziell als Berufskrankheit anerkannt. Jetzt fordern Ärzte effektivere Schutzmaßnahmen für junge Menschen.

Häufigster bösartiger Tumor der Haut

Heller Hautkrebs bzw. Basalzellkrebs entsteht in der Basalzellschicht der Haut. Sie ist die tiefste Schicht der Oberhaut. Zu Beginn zeigt sich das Basaliom oft als kleiner Knoten auf der Haut, der von winzigen Blutgefäßen durchzogen ist. 80 % der Basalzellkarzinome treten im Kopf-Hals-Bereich auf. Betroffen sind überwiegend Personen des Hauttyps I und II, aber auch Menschen, die im Freien arbeiten wie etwa Landwirte, Bauarbeiter oder Dachdecker weisen ein erhöhtes Risiko auf. Hellen Hautkrebs als Folge des Berufs geltend zu machen, war für sie bisher schwer. Doch seit Januar 2015 ist die Krebserkrankung als Berufskrankheit anerkannt.

Black and White

Während sich der schwarze Hautkrebs (malignes Melanom) oftmals aus bereits vorhandenen Leberflecken oder Muttermalen bildet, kann heller Hautkrebs in unterschiedlichen Formen auftreten. Schuppende Hautstellen mit Knötchen, rötliche Flecken, aber auch Warzen und nässende Geschwüre sollten beobachtet werden und im Zweifelsfall vom Arzt abgeklärt werden. Sie können der Hinweis auf eine Frühform sein. Eine übermäßige Sonnenexposition ist eine der häufigsten Ursachen. Der auslösende Faktor für die Entstehung von Hautkrebs aufgrund von UV-Exposition ist die Schädigung der DNA. Doch auch die Erbanlage kann eine Rolle spielen. Bei früher Erkennung sind die Heilungschancen von hellem Hautkrebs jedoch ausgesprochen gut. Da der Krebs ca. 30 bis 40 Jahre braucht, um sich zu entwickeln, liegt das Alter der Patienten meist zwischen 60 und 70 Jahren.

Vertrauen ist gut, Selbstkontrolle ist besser

Über regelmäßige Selbstuntersuchungen der Haut lässt sich heller Krebs gut erkennen und bei frühzeitiger Entdeckung auch wirksam behandeln. Nicht nur helle Hauttypen sollten daher ihre Haut vor einer kurzfristig intensiven oder dauerhaften UV-Strahlung schützen.

Ärzte fordern effektivere UV-Schutzmaßnahmen

Besonders unter den Jüngeren gilt eine gebräunte Haut als Attraktivitätsmerkmal. Laut der „SUN STUDY 2012“ sind es Menschen bis zum 35. Lebensjahr, die sich auch unter der künstlichen Sonne bräunen und dadurch ein sehr hohes Hautkrebsrisiko aufweisen. In der Kindheit und Jugend erworbene UV-Schäden der Haut sind maßgeblich für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich. Kinderärzte sind alarmiert und fordern einen verantwortungsvolleren Umgang mit UV-Strahlung, der schon bei den Kleinsten beginnt.

Textquelle: medicalpress


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