Peelings
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Peelings

Als Peeling werden Behandlungen bezeichnet, bei denen durch natürliche Fruchtsäuren, chemische Säuren oder durch mechanische Abtragung alte Hornschichten der Haut abgelöst werden. Dadurch wird die Neubildung der Haut und die Bildung von Collagenen angeregt. So können Falten behandelt werden, und die Haut bekommt insgesamt ein frischeres, jüngeres Aussehen.

Neben der Faltenbehandlung und Hautverjüngung gibt es im Bereich der Ästhetischen Dermatologie noch weitere Einsatzgebiete für medizinische Peelings. Dazu gehören z.B. die Behandlung von Pigmentstörungen und Hautunreinheiten. Die verschiedenen Peeling-Verfahren unterscheiden sich nicht nur durch die verwendeten Peeling-Substanzen sondern auch durch die Eindringtiefe in die Haut.

Je tiefer ein Peeling eindringt, umso wirksamer kann es sein. Im Vergleich zu den Peelings, die man selber zuhause durchführen kann, oder die von Kosmetikerinnen angeboten werden, werden bei einem medizinischen Peeling Peeling-Substanzen verwendet, die viel intensiver wirken.

Nach Art der Peelings werden mechanische Peelings, enzymatische Peelings und chemische Peelings unterschieden. Was sich hinter diesen Begriffen verbirgt und wie sich die verschiedenen Peeling-Arten voneinander unterscheiden, könnt Ihr in der untenstehenden Info-Box nachlesen (Quelle: beautypress)


Mechanische Peelings tragen mithilfe abrasiver Partikel wie etwa gemahlenen Fruchtkernen oder feinen Quarzsanden abgestorbene Zellen ab und eignen sich für normale, unempfindliche Haut. Bislang enthielten viele Peelings kleine Polyethylenkügelchen, die besonders hautschonend wirken, jedoch kaum abbaubar sind.

Auf diese Mikrokunststoffpartikel soll im Sinne der Umwelt künftig verzichtet werden. „Die Plastikkügelchen können aufgrund ihrer chemischen Struktur in den Kläranlagen nicht zersetzt werden. Sie verunreinigen das Trinkwasser, gelangen in die Meere und über den Klärschlamm auf die Felder, wo sie sich beispielsweise in der Milch der Kühe anreichern.

Mikroplastik ist damit in unserer Nahrungskette angekommen“, erklärt Markus Baumgärtner, Diplom-Chemiker und Geschäftsführer bei sensena Naturkosmetik. „Durch die Diskussion der letzten Monate und die Sensibilisierung der Verbraucher ist einiges in Bewegung geraten. Während die Behörden den Markt screenen, sind die Betriebe angehalten, nach alternativen Schleifkörpern zu suchen.

Diese gibt es − Salze beispielsweise bauen sich in den Kläranlagen problemlos ab und sind in der Natur in riesigen Mengen vorhanden“, so der Experte.

Enzymatische Peelings sind aufgrund der enthaltenen Enzyme in der Lage, Eiweißbausteine zu spalten. Auf der Haut treffen sie auf Keratin, ein Eiweiß, das als Hornstoff von den Keratinozyten gebildet wird.

So lösen enzymatische Peelings abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Hauttalg besonders schonend ab. Sie eignen sich insbesondere für empfindliche und trockene Haut.

Chemische Peelings werden meist in dermatologischen Praxen durchgeführt. Mit Hilfe von chemischen Substanzen beschleunigen sie den Erneuerungsprozess der Haut und machen sie besonders glatt. Sie eignen sich für alle, die sich eine schnelle Verbesserung der Hautausstrahlung, die Verfeinerung von Falten und die Milderung von Sonnenschäden wünschen.

Fruchtsäurepeelings, auch Alpha-Hydroxy-Acids oder kurz AHAs genannt, weichen die oberste Hornschicht auf, lösen sie und sorgen für ein glatteres und feineres Hautbild. Mit ihrer bakteriziden Wirkung erzielen sie bei Problemhaut mit Unreinheiten, Narben oder Pigmentstörungen beeindruckende Ergebnisse.

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