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Hannah42
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Geplante Explantation

Meine Lieben,
ich werde hier mal im kurzen meine Geschichte umreißen, damit ihr mich und meine Situation besser verstehen könnt.
Vielleicht habt ihr sogar Ratschläge oder Anregungen für mich. Dafür wäre ich sehr dankbar.

Ich hatte 2002 meine erste Bruststraffung. Da ging was schief.
Wundheilstörungen, Eiter- und Sekretansammlung, immer wieder Löcher in den Narben die nicht verheilten. Und das Ergebnis der Straffung hielt nicht mal 1,5 Jahre.

Anfang 2013 habe ich mich dann einem anderen Chirurgen anvertraut und mich für eine Straffung und Narbenkorrektur entschieden. Zudem hätte ich gerne von B auf C vergrößert.
Die OP und Nachsorge lief ohne Probleme, worüber ich sehr glücklich war. Dummerweise fand ich meine Busis bereits in den Anfängen schon recht groß, hat sich bis heute nicht geändert.
Meine BH Größe stieg von 75 B auf 75 F! Das ist mal eine Ansage. So hatte ich mir das nicht vorgestellt. Inzwischen sind sie auch ein bisschen aus der Form, aber immer noch schön straff.

Ist letztendlich aber nicht das Hauptproblem, welches mich seit über einem Jahr mit dem Thema Explantation auseinander setzen lässt.

Seit ich die Implantate (Silikon, Allergan) habe, jucken meine Brüste.
Hinzu kommt eine Art „Ausschlag“ auf dem Oberkörper. Lauter kleine braune Pickelchen/Flecken. Es sieht aus, als hätte ich die letzten 5 Wochen nicht geduscht/gebadet. Einfach unschön.
Aber das Schlimmste sind die willkürlich auftretenden Abszesse. 3-4 Mal im Jahr bekomme ich Fieber, Schmerzen an den unterschiedlichsten Stellen an den Brüsten, Rötungen und >zack< ist der Abszess da.
Des weiteren mag ich es seit gut 1 Jahr nicht mehr an den Brüsten berührt zu werden und auf dem Bauch schlafen ist ebenfalls unangenehm. Ich habe Schmerzen im Unterbrustfaltenbereich der rechten Brust. Es fühlt sich da auch hart und knubbelig an.
So wirklich genießen kann ich meine Brüste nicht mehr.

Hört sich vielleicht blöd an, aber kann es sein, dass ich so eine Art „Silikonallergie“ habe?
Wenn mir ein Facharzt versichern könnte, dass all diese Beschwerden verschwinden, sobald die Implantate raus sind, würde ich mich sofort auf den OP Tisch schwingen.

Im Augenblick suche ich einen plastisch-ästhetischen Chirurgen in meiner Nähe. Denn erneut jedes Mal zur Nachsorge 2 Stunden und länger mit dem Auto und der Bahn zu fahren, möchte ich mir nicht antun.

Sause
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Liebe Hannah,

oh jeeee das klingt ja sehr arg, was du da durchmachen musst.

So wie du das beschreibst, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es einen Zusammenhang der körperlichen Reaktion und den Implantaten gibt. Bei dir gibt es ja bereits eine Vorgeschichte mit den Wundheilungsstörungen.

Auf jeden Fall würde ich mir ärztlichen Rat einholen. Hast du deinen Arzt evtl. per email schon gefragt, der dich operiert hat?

Ich hoffe, du findest bald jemanden in deiner Nähe. Aus welcher Ecke kommst du denn?

Hannah42
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In meiner unmittelbaren Nähe gibt es einen Chirurgen, der auch sehr viele gute Bewertungen hat ... so gut, dass es mir schon fast etwas suspekt vorkommt.
Ich habe mir bei ihm aber dennoch einen Termin für ein Beratungsgespräch geben lassen und schon beim Telefonat heftig schlucken müssen.
Wir werden so nicht zusammen kommen. Sorry.
Auf der HP steht, dass die Entnahme von Implantaten ab € 800,00 kostet. "Ab" weist auf eine sehr dehnbare Summe hin. Sicher kommt es immer auf die Ausgangslage an, aber mir dann schon am Telefon zu sagen das es auf jeden Fall um € 4000,00 kosten wird, hat mich erstmal ziemlich schockiert.
Sorry, aber wie kommt man - ohne mich bisher gesehen und untersucht zu haben- von ab 800 auf um 4000? So viel kann ich da beim besten Willen nicht investieren.
Nun ja, das Gespräch nehme ich mit. Kostet auch nur um die € 30,00.

Mein alter Chirurg wohnt nun mal weiter weg, hinzu immer die lange Wartezeit trotz Termin in der Praxis. Das ist mir einfach zu stressig.

Ich komme aus der Nähe von Paderborn.

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