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angie
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Habt ihr Euren Kindern von eurer Brust-OP erzählt?

Ich habe hier nun schon so einiges gelesen, bin aber noch total unsicher, ob ich mich wirklich traue, eine Brustvergrößerung zu machen. Ich wußte noch nicht einmal, ob oder wie ich es meinen Kindern sagen würde. Die beiden (zwei Mädchen) sind 5 und 8 Jahre alt und könnten das sicher gar nicht verstehen.

Wie haben andere Mamas es denn gemacht? Habt ihr euren Kindern von der Brust-OP erzählt?

fee
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Ich habe meinen Kindern damals nicht von der BV erzählt. In den ersten Tagen nach der OP haben sie natürlich mitbekommen, dass ich körperlich eingeschränkt war. Aber das habe ich mit einer Rippenprellung erklärt. Und die optische Veränderung ist meinen Kindern nicht aufgefallen. Wahrscheinlich gucken Kinder da wirklich nicht so drauf.

Liebe Grüße
Fee

Mein Blog für Living, Lifestyle, Kosmetik & Reisen http://infarbe.blog/ Meine Beauty-Community http://www.combeauty.com

simse
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Ich habe (noch) keine Kinder. Aber ich glaube, ich würde meinen Kindern später lieber nichts von der OP erzählen. Zumindestens nicht, solange sie noch klein sind.

Viele Grüße
Simse

alyssia
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Mein Sohn war 2, als ich meine Eigenfett BV hatte. Da habe ich ihm natürlich nichts davon erzählt. Jetzt ist er 5, und ich glaube nicht, dass ich ihn mit Details "belästigen" wollen würde, falls ich eine BV mit Implantaten mache.

Viele Grüße
Alyssia

nikky
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Meine Tocher war 12, als ich meine BV hatte. Ich glaube, in dem Alter hätte ich das damals gar nicht vor ihr verbergen können. Deshalb habe ich ihr ganz offen davon erzählt. Und sie war nach der OP total lieb zu mir und hat sich richtig fürsorglich um mich gekümmert.

Iza
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nikky schrieb:

Meine Tocher war 12, als ich meine BV hatte. Ich glaube, in dem Alter hätte ich das damals gar nicht vor ihr verbergen können. Deshalb habe ich ihr ganz offen davon erzählt. Und sie war nach der OP total lieb zu mir und hat sich richtig fürsorglich um mich gekümmert.

Das finde ich ja total süß von deiner Tochter, Nicky.

Ich selber habe ja noch gar keine Kinder und eine Brustvergrößerung habe ich auch noch nicht. Aber so wie ich es mir heute vorstelle, würde ich meinen Kindern wohl erst davon erzählen wollen, wenn sie erwachsen sind.

angie
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Tut mir leid, dass ich erst jetzt reagiere. Aber vielen Dank für eure Antworten. Ich glaube, ich würde es meinen Kindern dann auch nicht erzählen.

Online-Girl
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Hallo Mädels,

ich habe diesen schon etwas älteren Thread gefunden und möchte mich zu dem Thema auch nochmal bei euch erkundigen.

Meine BV steht in einem Monat an. Es wissen nur mein Mann und 2 enge Freundinnen Bescheid.
Bei unseren Kindern (10 Jahre) bin ich sehr unentschlossen.
Einerseits möchte ich sie gern einweihen, damit sie sich einfach auch keine Sorgen machen, warum ich eine OP habe. Andererseits frage ich mich, ob ich nicht zuviel von ihnen verlange, wenn ich es ihnen sage und sie aber bitte, mit niemanden weiter darüber zu sprechen?
Mit 10 sind sie zu groß, als dass ich eine Ausrede benutzen kann. Aber sie sind auch zu jung, um meine Entscheidung wirklich verstehen bzw. nachvollziehen zu können.

Was würdet ihr mir raten?

Eine Idee ist, es ihnen im vorherigen Urlaub zu erzählen. Ich hoffe, dort sind wir in einem privaten Kreis und sie können vor Ort auch nicht mit ihren Freunden darüber plaudern. Und wenn wir zurück im Alltag sind, ist das Thema meiner BV nicht mehr ganz so "brandaktuell" ist und so vielleicht auch weniger im Fokus.

Danke vorab für eure Erfahrungen und Ratschläge.

Liebe Grüße, Online-Girl

nikky
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Hmmm, schwierige Frage. Meiner Tochter habe ich mit 12 Jahren von meiner Brustvergrößerung erzählt. Ich habe das erst ganz kurz vor dem OP-Termin gemacht, damit sie sich vorher nicht so lange Sorgen deshalb macht. Mit 12 Jahren war meine Tochter aber schon sehr vernünftig. Sie ist Einzelkindwar und hat ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mama. Für sie war es kein Problem und total selbstverständlich, dass es unser Geheimnis ist und sie darüber nicht mit anderen redet.

Ob man das bei 10jährigen Kindern auch schon so voraussetzen kann, weiss ich nicht. Wahrscheinlich hängt es auch ein bisschen davon ab, wie introvertiert oder wie extrovertiert die Kinder sind, und man kann es als Mutter vielleicht sogar am besten selber einschätzen. Sind es denn Jungs oder Mädchen? Ich habe zwar keinen Sohn, aber ich glaube, mir wäre es schwerer gefallen, einem Jungen davon zu erzählen als einer Tochter.

Online-Girl
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Ergänzung:
Noch wichtiger als dass es möglichst nicht rum erzählt werden soll, ist für mich, womit belaste ich die Kinder mehr? Wenn ich offen und ehrlich mit ihnen rede oder wenn sie es erst hinterher erfahren, wenn die OP schon überstanden ist?
Da es ja eine optische Veränderung gibt und sie schon 10 sind, macht es für mich gar keinen Sinn, es ihnen komplett zu verheimlichen.
Ich habe übrigens einen Sohn und eine Tochter Wink
Und ein Kind hat leider bereits selbst unfreiwillig umfangreiche OP-Erfahrung (fast 20x) und sagt allgemein, dass es gar nicht verstehen kann, dass es Menschen gibt, die sich freiwillig einer OP unterziehen. Sad
Es ist wohl wirklich bei uns besonders schwierig zu entscheiden. Aber gerade deshalb interessieren mich eure Feedbacks.

Liebe Grüße, Online-Girl

Sause
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Das ist wirklich nicht einfach. Meine Tochter war damals 9 Jahre alt und ging noch zur Grundschule. Da ich von dem Vater getrennt lebe, konnten wir es so organisieren, dass sie in den ersten Wochen post OP bei ihrem Vater blieb. Der Vater war eingeweiht.

Ich wollte es ihr nicht erzählen, weil ich nicht wollte, dass sie darüber in der Schule spricht und ich ihr nicht Abverlangen wollte, darüber zu schweigen.

In eurer Situation ist es schwieriger. Da gibt es nur 2 Möglichkeiten. Entweder nennt ihr einen anderen Grund für die OP oder erzählt die Wahrheit mit der Bitte es nicht jedem zu erzählen.

Da aber ein Kind von euch leider schon OP-Erfahrungen hatte, wird dieses Kind vermutlich genauer wissen wollen, warum du operiert wirst und sich vlt. auch intensivere Sorgen machen.
Deswegen würde ich wohl den Weg der Wahrheit wählen und behutsam erklären, warum die OP für dich zwar freiwillig ist, aber für dein Wohlbefinden dennoch notwendig.

Lola
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ein wirklich schwieriges Thema...
Ich bin selbst nicht Mutti, lediglich "Wochenend-Mama" eines 14-jährigen Jungen (der Sohn meines Lebensgefährten).

Ich habe mich dagegen entschieden ihn einzuweihen und habe die OP auch extra auf die Zeit gelegt in der er nicht bei uns war.
Ich glaube gerade mit Jungs ist es eher schwierig, und er ist eh in einem Schwierigen Alter. Es ist ihm auch hinterher nicht aufgefallen und so musste ich es auch dann nicht beichten. Ehrlich gesagt hätte ich vielleicht selbst da auf eine Ausrede zurückgegriffen (er hat z.B. mal meine Silikoneinlagen für den BH entdeckt... da hätte ich dann wohl sowas gesagt).

Ich weiß nicht ob ich es meinem Kind überhaupt sagen würde. Ich finde ein Kind muss in der Hinsicht nicht alles wissen. Wenn man eine Tochter hat, die im Erwachsenenalter dann diesen Eingriff ebenfalls machen möchte wäre aus meiner Sicht die Zeit gekommen. Einem Jungen würde ich es wohl gar nicht sagen...

Aber natürlich ist es schwieriger wenn man die Kinder rund um die Uhr um sich hat. Meine Mutter hatte allerdings auch einmal eine Ausschabung, und mir (damals 14) wurde nur gesagt dass meine mama eine Untersuchung hat, über Nacht ins Krankenhaus muss, und danach in Ruhe gelassen werden soll, da es ihr dann noch nicht so gut geht. Mir wurde dann noch mitgeteilt dass es nichts schlimmes sei, und dann war es für mich in Ordnung. Den eigentlichen Grund habe ich erst viel später erfahren. Das war aber für mich ebenso in Ordnung.So war ich alt genug es zu verstehen. Mit 14 hätte ich das vielleicht noch nicht gekonnt...

Aber wie gesagt. Ich bin selber nicht Mama... daher kann ich auch nicht richtig mitreden...

fee
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Online-Girl schrieb:

Da es ja eine optische Veränderung gibt und sie schon 10 sind, macht es für mich gar keinen Sinn, es ihnen komplett zu verheimlichen.

Meine Kinder waren 8 Jahre und 10 Jahre alt, als ich meine Brust-OP hatte. Meine Tochter war 8 und mein Sohn war 10. Ich hatte mich vor meiner OP dafür entschieden, die Brustvergrößerung vor den Kindern zu verheimlichen. Zum einen wollte ich sie nicht mit den Ängsten vor der OP belasten, zum anderen wollte ich aber auch gerade meiner Tochter vor ihrer Pubertät nicht das Gefühl geben, dass ein nicht perfekter Körper durch eine OP optimiert werden "müsse".

Vor der OP habe ich ich mir natürlich viele Gedanken darüber gemacht, ob man so einen Eingriff wirklich verheimlichen kann. Aber irgendwie lief alles dann viel unkomplizierter als ich gedacht habe. Ich bin öfter auch mal geschäftlich unterwegs. Deshalb war es für die Kinder nichts Besonderes, dass ich über Nacht weg war. Als ich zurück war, war ich durch die OP natürlich noch eingeschränkt und konnte z.B. auch nicht mit ihnen knuddeln. Deshalb erzählte ich, dass ich die Treppe runtergefallen sei und mir eine Rippe geprellt hatte.

Außerdem musste ich in den ersten Tagen natürlich aufpassen, dass ich beim Duschen, Baden die Badezimmertür abschliesse, damit sie die Tapes nicht sehen, mit denen meine Brust noch umwickelt war.

Aber am meisten habe ich mir eigentlich Gedanken darüber gemacht, was vor allem meine sehr aufmerksame Tochter sagen würde, wenn sie mich irgendwann mal wieder nackt und mit größerem Busen sehen würde. Aber komischerweise hat meine Tochter auf den erheblichen Unterschied zu vorher überhaupt nicht geachtet. Ich habe immer noch keine so richtige Erklärung dafür. Aber ich denke, dass es vielleicht damit zu tun haben kann, dass für Kinder in dem Alter ein Busen total unwichtig ist, und dass sich für Kinder im Wachstum ja auch so viel verändert, dass sie eine Veränderung an sich gar nicht als unnatürlich wahrnehmen.

Liebe Grüße
Fee

Mein Blog für Living, Lifestyle, Kosmetik & Reisen http://infarbe.blog/ Meine Beauty-Community http://www.combeauty.com

Online-Girl
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fee schrieb:

Zum einen wollte ich sie nicht mit den Ängsten vor der OP belasten, zum anderen wollte ich aber auch gerade meiner Tochter vor ihrer Pubertät nicht das Gefühl geben, dass ein nicht perfekter Körper durch eine OP optimiert werden "müsse".

Das ist auch eine große Frage für mich. Und wenn diese Diskussion jemals aufkommt, würde ich aus heutiger Sicht argumentieren, dass ich ja auch bis 40 damit gelebt habe und viele Jahre darüber nachgedacht habe, bevor ich mich zur BV entschlossen habe....

fee schrieb:

Aber am meisten habe ich mir eigentlich Gedanken darüber gemacht, was vor allem meine sehr aufmerksame Tochter sagen würde, wenn sie mich irgendwann mal wieder nackt und mit größerem Busen sehen würde. Aber komischerweise hat meine Tochter auf den erheblichen Unterschied zu vorher überhaupt nicht geachtet. Ich habe immer noch keine so richtige Erklärung dafür. Aber ich denke, dass es vielleicht damit zu tun haben kann, dass für Kinder in dem Alter ein Busen total unwichtig ist, und dass sich für Kinder im Wachstum ja auch so viel verändert, dass sie eine Veränderung an sich gar nicht als unnatürlich wahrnehmen.

Meine Tochter ist extrem kuschelbedürftig, sie ist manchmal auch regelrecht brustfixiert. Möchte mir körperlich sehr nah sein und greift mir auch gern mal an die Brust (zum Beispiel abends beim gute Nacht sagen). Ich nehme ihre Hand immer konsequent weg und erkläre ihr, dass dies mein "Privatbereich" ist. Ansonsten sind wir als Familie sehr unverklemmt miteinander. Das Bad ist immer offen, gepullert wird oft bei offener Tür, zum duschen laufen wir auch mal nackt aneinander vorbei.
Ich habe das Gefühl, dass der Weg es zu verheimlichen mich völlig verkrampfen würde.

Meine Kinder haben von mir auch schon mal Kommentare gehört, dass mir meine Brust zu klein ist.
Momentan tendiere ich dazu, im Urlaub darüber zu sprechen (siehe mein erster Beitrag in diesem Thread). Bleibt aber immer noch die Frage, ob meine Ehrlichkeit für die Kinder letztlich nicht doch zu belastend ist?

Liebe Grüße, Online-Girl

fee
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So wie du es beschreibst, klingt es für mich schon so, als wäre es besser, die Kinder einzuweihen als es ihnen nicht zu sagen. Natürlich macht man sich Gedanken darüber, wie belastend der Gedanke einer OP für die Kinder sein kann. Aber ich denke, es ist am wenigsten belastend, wenn man keine allzu große Sache und nicht zu viel Trara darum macht, dass die Mama eine Brustvergrößerung machen lässt. Wenn ihr es den Kindern im Urlaub sagen wollt, würde ich das eher am Ende des Urlaubs tun, so dass nicht mehr so viel Zeit bis zur OP ist.

Und ich glaube, ich würde das Thema Brustvergrößerung zwar in Ruhe im privaten Kreis aber fast schon ein wenig beiläufig erzählen und dann versuchen, im selben Gespräch noch ein anderes Thema anzusprechen, was für die Kinder toll oder wichtig ist, und was sie etwas von dem Brustvergrößerungs-Thema ablenkt.

Liebe Grüße
Fee

Mein Blog für Living, Lifestyle, Kosmetik & Reisen http://infarbe.blog/ Meine Beauty-Community http://www.combeauty.com

Online-Girl
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Hallo,

in 2 Wochen ist es endlich soweit Smile !
Und ich habe nun in unserem Urlaub eine Gelegenheit gefunden, den Kindern von meiner BV zu erzählen. Es fiel mir nicht so leicht, das Thema auf den Tisch zu packen und einen sanften Einstieg zu finden.
Die Reaktion von Kind I war recht entspannt.
Kind II dagegen war völlig empört und brach in Tränen aus. (es ist das fast 20-fach OP-erfahrene Kind) Ich habe gar nix gruseliges gesagt, es ging einfach nur um den Eingriff an sich und das Thema OP. Wir konnten Kind II ganz gut beruhigen. Auch damit, dass meine Entscheidung wohl überlegt ist, nun bereits fest steht und ich dies auch nicht mehr zur Diskussion stellen wollte, sondern, aufgrund ihres Alters und Reife ehrlich mit ihnen sein möchte.
Ich denke, das hat Kind II gut getan, zu hören. Es ist in keinster Weise an der Entscheidung beteiligt, somit auch "nicht Schuld".
Kind I sagte abschließend nur noch, "wenn du das willst, ist es ok".

Im Anschluss gingen wir wieder zur Urlaubsstimmung über und bis heute, ca 1 Woche später, sprachen beide Kinder es nicht wieder an.
Sie schauen mich jetzt nur genauer an und wollen scheinbar bewusst erkunden, wie klein meine Brust tatsächlich ist. Klar, als Kind nimmt man die Brust der Mutter ganz anders wahr und Größe spielt wohl wirklich keine Rolle.

Ich bin jetzt trotz aller Gefühlsausbrüche erleichtert, dass sie Bescheid wissen. Gerade diese Woche stehen noch die letzten Untersuchungen an: Gyn, Blutentnahme, Narkosegespräch. Da bleibt es nicht aus, dass sie das ein oder andere mitbekommen (Wir haben noch Ferien und sie sind mit mir zu Hause).

Danke für eure Meinungen und moralische Unterstützung bis hierher! Wink

Liebe Grüße, Online-Girl

fee
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Hallo liebe Online-Girl,

oh, wie schön das zu lesen. Deine Erleichterung wirkt beim Lesen auf mich richtig ansteckend. Ich habe die letzten Tage nämlich noch an dich gedacht und bin froh, dass du es jetzt hinter dir hast deinen Kindern von der OP zu erzählen, und dass sie trotz der erst so emotionalen Reaktion von Kind II jetzt beide damit so gut klar kommen. Da muss dir ja ein Riesenstein vom Herzen gefallen sein - und jetzt kannst du dich in Ruhe auf die Vorbereitung der OP konzentrieren.

Liebe Grüße
Fee

Mein Blog für Living, Lifestyle, Kosmetik & Reisen http://infarbe.blog/ Meine Beauty-Community http://www.combeauty.com

Sause
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Hallo Online-Girl,

finde ich gut, dass du schlußendlich diesen Weg gegangen bist. Der Vorteil ist auch, dass du nach der OP sehr viel entspannter sein kannst und nicht darauf achten musst, die Brust OP zu verbergen.

Oje..und ich musste wirklich schlucken, dass dein Kind II schon 20 OPs hinter sich hat. Das ist wirklich hart.

Die Zeit schreitet voran...bald ist es soweit Laughing out loud

nikky
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Ich finde es auch gut, dass du deinen Kindern von der Brust-OP erzählt hast. Ich hätte mir nicht vorstellen können, meine OP vor meiner Tochter zu verbergen. Das gilt übrigens nicht nur für die Zeit kurz vor und kurz nach der OP, sondern ist für mich auch heute noch ein schönes Gefühl, dass ich nie Angst haben muss, mich wegen einer geheimgehaltenen Brustvergrößerung vor ihr zu verplappern.

Es ging mir zwar schon etwas zu Herzen, als ich gelesen habe, wie dein Kind, das selber schon so viele OPs durchmachen mussten, geweint hat. Aber ich finde, du hast es genau richtig gemacht, indem du deinem Kind nicht das Gefühl gegeben hast, dass es an der Entscheidung beteiligt und damit irgendwie schuld daran gewesen wäre.

Die letzten Untersuchungen sind hoffentlich alle gut gelaufen und dann ist ja auch schon bald dein OP-Termin. Ich werde dir dafür auf jeden Fall ganz fest die Daumen drücken.

LG
Nikky

Rehlein
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Hallo liebe Online-Girl,

ich finde es total klasse, dass Du es Deinen Kindern erzählen könntest. Hut ab! Gerade da Kind II so seine Schwierigkeiten damit hatte. So wie Du es darstellst, war es ja auch genau richtig!
Ich werde meinen Kindern von meiner OP nicht erzählen. Sie sind 5 und 8 und ich würde sie eher beunruhigen. Meine OP ist am 21.10.. Offiziell muss ich früh zu einem Termin und dort übernachten, weil die Entfernung für Hin- und Rückfahrt an einem Tag zu weit ist. Ich finde es schrecklich, sie anzulügen.

Deine OP ist ja ganz bald. Ich drücke Dir fest die Daumen!!
LG

Online-Girl
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Hallo Rehlein,

danke für deine Antwort.
Ich kann auch gut verstehen, wenn du deine Kinder nicht einweihst. Sie sind ja auch noch etwas jünger als meine. Da hätte ich mich auch eher für eine ausrede entschieden. Mit 10 Jahren ist es gerade so ein alter, wo die Entscheidung nicht so leicht ist und in beide Richtungen hätte ausfallen können. Aber für uns persönlich fühlte es sich so richtiger an.

Deine OP ist ja nur 4 Tage vor meiner Smile !
Da können wir uns ja fast live über den jeweiligen Zustand und Heilungsprozess austauschen Wink
Im einer Woche hast du es schon hinter dir!
Darf ich fragen, wo du dich operieren lässt, bzw, wo du herkommst?

Ich bin total aufgeregt und würde die Uhr am liebsten vordrehen....
Aber ich grübel momentan auch ständig über die geplante Größe nach....
Ich will es nicht zuuuuu riesig, aber es soll sich schon auch lohnen; -)
Wie sind denn deine Maße jetzt und geplant?

Viele Grüße soweit!

Liebe Grüße, Online-Girl

Rehlein
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Hallo liebe Online-Girl,

stimmt, wir können zusammen etwas leiden und uns gemeinsam freuen Smile ! Finde ich klasse!

Meine Chirurgin ist aus Düsseldorf. Bei dem letzten Gespräch war ich insgesamt unsicher. Mir kam es total komisch vor, sich Brust nach Wunsch zu bestellen. Aber inzwischen bin ich mehr im Thema. Erst mal meine Eckdaten:
Größe: 166cm
Gewicht: 59kg (leider gerade Wink )
Alter: 41 Jahre
Oberweite: allenfalls ein kleines 75B

Ich hätte gerne so viel Brust wie jetzt mit den ganzen Mogel-BHs. Das wird dann wohl Richtung C gehen. Meine PC schätzt, dass sie ca 270ml benötigt. Sie empfiehlt runde Implantate bei mir. Da der Muskel das Implantat einquetscht, verschwindet sonst der obere Anteil. So war die Erklärung. Die Implantatmarke heißt "Sebbin". Noch nie gehört....

Morgen gehe ich nochmal zu einem weiteren Gespräch. Ich brauch das für meinen Seelenfrieden Smile .

Meine PC prüf intraoperativ mit Testimplantaten, die sie mit Kochsalzlösung füllt, was gut aussieht. Wenn diese Größe zwischen zwei Implantatgrößen liegt, nimmt sie die größere. Ich möchte auch eher größer, weil sich im Laufe der Jahre mein Gewicht ja eher erhöhen wird. Allerdings möchte ich beim Bäcker auch nicht auf meine neue Brust angesprochen werden.

Toll, dass Du die OP quasi gleichzeitig hast. Wo wirst Du operiert? Bist Du sehr aufgeregt?

LG

Online-Girl
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Hallo rehlein,

ich freue mich, daß wir uns hier gefunden haben zum gemeinsamen fast-live-Austausch unserer OP-Zeit.
Ich schreibe dir weiter per PN. Sonst würde es hier im Forum bald überquellen....

Liebe Grüße, Online-Girl

Rehlein
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Gerne!! LG

Sause
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Super, dass ihr fast zeitgleich Eure OP habt, da hilft der Austausch ungemein.

Aber vergesst uns nicht, ja? ...lach

angie
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Sause schrieb:

Super, dass ihr fast zeitgleich Eure OP habt, da hilft der Austausch ungemein.

Das finde ich auch. Gerade wenn man sonst niemandem davon erzählen kann, ist es doch schön, wenn man sich gegenseitig dazu austauschen kann.

Rehlein schrieb:

Ich werde meinen Kindern von meiner OP nicht erzählen. Sie sind 5 und 8 und ich würde sie eher beunruhigen. Meine OP ist am 21.10.. Offiziell muss ich früh zu einem Termin und dort übernachten, weil die Entfernung für Hin- und Rückfahrt an einem Tag zu weit ist. Ich finde es schrecklich, sie anzulügen.

Das Wort "Lüge" find ich in diesem Zusammenhang ziemlich hart. Manchmal muss man seine Kinder auch vor "Wahrheiten" beschützen, die sie vielleicht noch nicht verarbeiten können. Aber ich kann trotzdem gut nachfühlen, was du meinst. Mir würde das auch so gehen.

LG
Angie

Gast
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Meine Kinder wissen nichts von der OP.

Bisher haben sie noch nicht gefragt. Aber da ich sowieso Probleme mit der Schulter habe, ist es eine gute Ausrede, dass ich nicht toben oder sie auf den Arm nehmen kann.

Meine Kleine hat schon gefragt, was das für ein Band ist (Stuttgarter-Gürtel)... das ist nun der Gurt für die Schulter, damit sie schneller heilt Wink

Ich schließe momentan immer die Tür ab, wenn ich mich umziehe oder dusche.

Ich denke, wenn die Große (7 Jahre) fragen würde, würde ich es ihr erzählen. Der Kleinen (5 Jahre) eher nicht, denn die würde es im Kindergarten jedem erzählen Wink

Jonaja
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Ich hab es dem großen nicht erzählt, aber vor allem weil er das mit seinen vier Jahren und Riesen Klappe jedem sofort auf die Nase binden würde Wink

Aber mal ne frage an die mit älteren Kindern: wenn ihr es bei der OP nicht erzählt habt, dann später? Oder seid ihr jetzt einfach so und das ist kein Thema mehr?
Ich weiß nicht ob ich es hätte wissen wollen als Jugendliche dass meine Mutter operierte Brüste hat... aber wir hatten was das angeht eh eher ein verklemmtes Verhältnis.

Sause
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Ich habe es meiner Tochter erzählt, als sie ungefähr 15 Jahre alt war. Irgendwie ergab sich das Thema. Ich glaube, Auslöser war damals der PIP Skandal. Sie hatte es wohl auch schon mal vermutet, weil meine Brust dann doch "zu perfekt" aussah in ihren Augen.

Sie war wirklich aufgeschlossen und hat meine Beweggründe auch verstanden. Erst recht, nachdem ich ihr meine Vorher Bilder gezeigt hatte. Sie selbst hat übrigens ein ausgefülltes C Körbchen. Das hat sie auf jeden Fall nicht von mir... Laughing out loud

fee
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Meine Kinder sind inzwischen 18 und 20 Jahre alt und ich habe ihnen bis heute nicht von meiner Brustvergrößerung erzählt. Ich muss aber sagen, dass ich nicht lügen würde, wenn es mal irgendwie Thema werden würde. Proaktiv von meiner Seite werde ich es trotzdem nicht ansprechen.

Liebe Grüße
Fee

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marianneisler
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Also ich mache es erst, aber ich sage es meinen Kindern (6 und 4 Jahre alt) nicht. Sie interessieren sich auch nicht für solche Dinge. Sie sind dann bei meiern Mutter bis ich wieder soweit bei Kräften bin und arbeiten und den Haushalt richten kann. Aber ich freue mich schon auf den Spätsommer, wenn ich dann mit Stolz in Südfrankreich am FKK auftrete.

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