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blume22
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Je dicker je dümmer, je dünner je schlauer?

Bitte steinigt mich nicht, wenn ich diese Frage so provizierend hier im Forum poste. Aber ich habe gerade das http://www.combeauty.com/news/hoeherer-bmi-schlechtere-kognitive-faehigkeiten.html gelesen und würde gern mal eure Meinung dazu lesen. In dem Bericht behaupten Forscher, Menschen mit Übergewicht hätten ein schlechteres Gedächtnis als dünne Menschen mit niedrigem BMI. Das soll an irgendwelchen Entzündungen liegen, die dickere Menschen mehr haben als dünnere Menschen und die das Gedächtnis beeinflussen. Meint ihr, das stimmt?

Das wäre ja ganz schön diskriminierend, weil dicke Menschen es in unserer Gesellschaft sowieso nicht so leicht haben. Nachher kommt es noch so weit, dass Firmen dicke Menschen nicht mehr einstellen, weil sie so was gelesen habe. Das würde ich ziemlich schlimm finden. Was meint ihr dazu?

juneve
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Ich denke generell, dass Pauschalisierung fatale Folgen haben kann.

Mag sein, dass die Gefahr höherer Entzündungswerte im Körper höher sein kann. Ebenso kann aber auch ein klapper dürrer Mensch betroffen sein.

Das Zusammenspiel unserer Organe (inkl. Gehirn) hängt von so vielen Faktoren ab, dass solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen sind.

LG juneve

Lou
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So ein Schmarrn! Ich könnte jetzt auch umgekehrt sagen, wer hungert, ernährt sein Gehirn nicht gut genug und als Beweis dafür Dick und Doof anführen.

fee
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Ich finde es problematisch, solche Aussagen aus dem Körpergewicht bzw dem BMI eines Menschen abzuleiten. Wie du schon schreibst, könnte solche Aussagen sonst vielleicht sogar zu noch schlimmeren Diskriminierungen von dickeren Menschen führen als es sie heute schon gibt.

Bei der Interpretation von Ergebnissen aus Studien muss man immer ganz genau hinschauen. Dass entzündliche Prozesse Einfluss auf die sogenannten kognitiven Fähigkeiten haben können, glaube ich zwar schon. Soweit ich weiss, gibt es auch Krankheiten, die sowohl mit entzündliche Prozessen im Körper wie auch mit Gewichtssteigerungen verbunden sind. Genauso kenne ich aber auch Krankheiten mit entzündlichen Prozessen, die eher zu einer Gewichtsabnahme führen. In beiden Fällen würde wohl eher die Krankheit an sich zu Veränderungen der kognitiven Fähigkeiten führen, aber nicht das Gewicht an sich.

Liebe Grüße
Fee

SusanneBeauty
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juneve schrieb:

Ich denke generell, dass Pauschalisierung fatale Folgen haben kann.

Mag sein, dass die Gefahr höherer Entzündungswerte im Körper höher sein kann. Ebenso kann aber auch ein klapper dürrer Mensch betroffen sein.

Das Zusammenspiel unserer Organe (inkl. Gehirn) hängt von so vielen Faktoren ab, dass solche Aussagen mit Vorsicht zu genießen sind.

Genau, das finde ich auch.
Pauschalisierungen sind sowieso meistens nicht die richtigen Antworten auf solche Fragen.

Außerdem gibt es ja immer wieder sehr komische Forschungen die man auch nicht immer glauben muss.

RienaS
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Ich kenne sehr viele Adipöse Menschen - tw auch mit supersdipositas/morbider adipositas- die Doktortitel haben. Genauso kenne ich dünne Menschen die nicht unbedingt einen durchschnittlichen IQ haben sondern darunter liegen. Ich finde es recht gehässig und anmaßend das solche Theorien aufgestellt werden und das auch noch von sogenannten Wissenschaftlern....

AnneT
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Eine pauschale Aussage, die den Zusammenhang von Körpergewicht und IQ herstellt halte ich für absolut unwissenschaftlich. Sicherlich mag in bestimmten Fällen zu Wechselwirkungen von Entzündungswerten auf die Gedächtnisleistung kommen, aber daraus eine genrelle Aussage abzuleiten ist schon eine harte Ansage. Die Gründe für eine größere Körperfülle sind so vielfältig, da kann man m.E. solch eine Ableitung absolut nicht ernstnehmen. Selbstverständlich braucht unser Gehirn auch eine ausgewogene Ernährung, aber das betrifft ja sowohl dicke wie dünne Menschen.

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