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Whitemagic
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Meine Brustvergrößerung bei Dr. Lucak in Prag am 02.04.2019

Mein OP Bericht bei Dr. Lucak in Prag über Body of Dreams Premir Clinic
Seit ich ein Teenager war, störte mich meine zu kleine Brust. Ich trag ein A Körbchen, welches sich auch in 2 Schwangerschaften nicht veränderte. Lediglich durch die Zunahme vom einmal 18 und dann noch mal 13 Kilo bei den Schwangerschaften, schaffte ich es auf ein Mini B Körbchen. Aber sobald ich meine fast ursprüngliche Figur zurück hatte, reduzierten sich auch meine Brüste.
Stillen konnte ich auch nicht, sogar die Beraterin der LaLecheLiga gab bei mir auf und riet zur Flasche. Meinem Lebensgefährten mochte ich auch nicht an meiner Brust haben, so dass meine Brust mit den Jahren eher zu einem Übel wurde, als zu einem schönen Körperteil.
BHs kaufte ich so gut wie nie. Meine vorhandenen aberanzten BHs reichten, denn was sollte ich denn schon verpacken.
Raus ging ich nur mit Mega Push Up und auch meine Auftritte im Orientalischen Tanz, absolvierte ich nur mit mindestens 2 BHS übereinander.

Über eine Brustvergrößerung dachte ich in den letzten 20 Jahre immer mal wieder nach, aber das Geld war knapp, und sowieso war das Thema ja eher verpönt, dazu die üblichen Sprüche
„Wo nix ist kann auch nichts hängen.“
Nach den 2 Kindern und den folgenden Gewichtsabnahmen, wiederlegte ich den Spruch. Denn auch wo nix ist, kann trotzdem was hängen.
Klamotten shoppte ich auch nicht mehr gern, denn es saß ja eh nichts richtig.

Durch ein paar dumme Zufälle stolperte ich ein einem Forum mal über die die Firma Body of Dreams und das Thema Schönheits OPs in Prag. Die Website sah gut aus und die Preise waren ja gar nicht mal teuer.
Aber auch hier wieder, viele Gegenstimmen. Schönheits OPs im Ausland !!! Bist du irre, Pfusch, Probleme u.s.w.
Trotzdem ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Ich fing an mich im Internet zu informieren. Las alles was ich in die Finger bekam an Erfahrungsberichten und meldete mich in diversen Foren und Facebookgruppen an. So bin ich auch auf eine andere Schönheitsklinik in DL gestoßen, die ebenfalls finanziell im machbaren Rahmen lag.
Mein Mann verdiente durch einen guten Zufall plötzlich auch mehr und das Thema Geld stand nicht mehr im Vordergrund. Im Gegenteil. Es war plötzlich machbar!!!
Über ein Jahr las ich und schrieb mit verschiedenen Frauen, ich sah mir Bilder an, Fernsehberichte und hatte mich zumindest mal für ein Beratungsgespräch in der deutschen Klinik angemeldet.
Doch dann tauchten andere Berichte auf. In dieser Klinik wäre doch nicht alles so toll, von Pfusch war die rede. Schlimme Erfahrungsberichte tauchten auf.
Andere Patienten mit denen ich Kontakt hatte, wurden bedroht und ich sagte den Termin wieder ab.
Parallel hatte ich auch immer die tschechische Klinik im Blick und deren Ärzte. Hier war eher das Gegenteil. Die Ergebnisse wurden immer schöner, speziell aus der Premier Klinik.
Mitte März gab es dann eine Ausschreibung, dass man sich für ein Promotionvideo bewerben konnte für den neuen Arzt und dadurch Geld sparen konnte.
In der Absprache mit meinem Lebensgefährten hab ich mich dann beworben.
Kurze Zeit später kam ein weiteres Angebot für spezielle Termine, bei denen man ebenfalls Geld sparen konnte.
Der ausgeschriebene OP Termin war genau 3 Monate vor unserer Hochzeit. Ich hab dann mit meinem Lebensgefährten gesprochen und mich spontan entschlossen diesen Termin wahr zunehmen.
Das Geld hatte ich fast vollständig schon zur Verfügung.
Nun ging alles ganz schnell. Der Termin war schon in 4 Wochen und ich hab dann den OP Auftrag abgegeben, die Anzahlung überwiesen und dann noch die Folgekostenversicherung abgeschlossen.
Nun ging die Aufregung erst recht los. Ich stalkte fast den Dr. im Netz da noch nicht viele Berichte über ihn vorlagen, und suchte in allen Winkeln den Internets nach weiteren Berichten und Erfahrung.
Dann war endlich der Abfahrtstag da.
Ich setze mich in den Bus nach Prag.
Mein Lebensgefährt und die Kinder blieben zu Hause. Leider!
Ich kam abends in Prag an und wurde von Taxi das BoD bestellt hatte abgeholt und ins Hotel gebracht.
Hab mir dann noch was zu essen geholt und auch schnell geschlafen. Montag war ich dann total fertig, bin bereits um 6 Uhr wach gewesen und hab trotz des tollen Frühstücks nichts essen können. Da ich erst um 12 meinen Termin in der Klinik hatte, bin ich durch Prag gelaufen und habe ein paar Mitbringsel geshoppt und versucht mich abzulenken.
Kurz vor 12 Uhr holte Martin mich ab und brachte mich in die Klinik, dort lernte ich meine Busen „Schwester“ kennen, die auch zur OP da war.
Wir haben uns dann total nett unterhalten. Die Untersuchungen gingen recht schnell und alles war gut.
Da Gespräch mit Dr. Lucak sollte leider erst um 17 Uhr sein. Also noch mal raus aus der Klinik und ablenken. Ich hab dann doch noch was essen können und bin wider um 17 Uhr in die Klinik.

Das Gespräch war dann mein erster psychischer Ausnocker. Man liest ja viel mit Probe BH , Implantaten fühlen und so weiter.
Dies hatte ich alles nicht. Dr. Lucak war sehr nett und sehr ruhig. Auf der Website von BoD stand, dass er deutsch spricht, aber das tat er nur sehr schlecht, so dass alles von einer Empfangsdame übersetzt wurde, die aber auch noch am, lernen war.
Nicht das man mich falsch versteht, aber das alles machte es für mich persönlich sehr anstrengend, obwohl sich beide wirklich sehr viel Mühe gaben.
Da ich niemanden dabei hatte, muss ich mich sehr konzentrieren und oft im Kopf sortieren.
Er vermaß mich und erklärte dann, dass er nicht in der Brustfalte sondern in der Brustwarze operiert, damit ich keine Narben habe, das fand ich großartig.
Dr. Lucak fragte nach meinen Wünschen, da sagte ich ein C oder D. und er meinte ein D würde ganz gut zu mir passen.
Ich zeigt ihm auch noch ein Bild und da meinte er auch das dies ein D wäre, ein zweites Bild was ich ihm zeigte war ein C was er für mich zu klein fand.
Ich denke in der Zeit hätte mir ein Probe BH schon geholfen. Ich war bezüglich der Größe das Gespräch über sehr unsicher und auch im Nachgang nicht wirklich überzeugt. Da ich ein Typ bin der eher kinestätisch veranlagt ist, also anfassen.
Also im Endeffekt war es so, das Dr. Lucak alles vorgab. Auf Grund meiner Wünsche. Implanatmarke, Größe, Projektion und Festigkeit. Im Nachhinein finde ich das eigentlich sogar gut, weil er ja nun die Erfahrungen hat und für das Ergebnis gerade stehen muss.
Dazu kam dann noch, dass die Implantate die ich wollte, leider auch noch mal knapp 1.000 Euro teurer waren.
Ich erbat mir etwas Bedenkzeit und sprach mit meinem Lebensgefährten. Er hat mich dann etwas beruhigt, aber mir die Entscheidung überlassen.
Tatsächlich habe ich mich dann für die OP entschieden, ABER auch wirklich aus dem Grund- „Wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es nie mehr und außerdem wussten auch alle Bescheid und es war alles geplant gebucht und passt eigentlich perfekt“
Ob das der richtige Grund war, kann ich heute nicht mehr sagen.
Als ich dann abends aus der Klinik raus bin, haben die Frau die mit mir operiert wurde und ihre Begleitung mich echt versucht aufzuheitern, wir sind dann noch essen gegangen, aber meine Psyche war am Boden. Ich konnte nichts essen und nichts trinken und bin dann heulend im Hotel zusammen gebrochen.
Geschlafen habe ich fast gar nicht und als es dann der nächste Morgen war, bin ich nur noch ein zitterndes Häufchen Elend gewesen.
Martin hat mich dann abgeholt und war sehr verständnisvoll. Die Krankenschwester in der Klinik war sehr nett und sprach auch gut deutsch. Ich musste mich dann in der Schleuse umziehen, kam in unser Zimmer und bekam auch gleich eine „Happy-Pill“ gefühlt hat die aber gar nichts gebracht. Am liebsten wäre ich wieder rausgelaufen.
Der Narkosearzt kam dann auch gleich, sprach aber nur englisch, ich hab einfach alles ab genickt. Ich wollte nur noch, dass es endlich los geht. Dr. Lucak kam dann noch zum anzeichnen und hat mich noch etwas beruhigt.
Im OP kurz bevor die Narkose wirkte fragte Dr. Lucak mich noch „Großes oder kleines D“
Ich rief dann nur schnell „Bitte kleines D“.
Das Aufwachen aus der Narkose war ok. Die Schmerzen gingen. Die Schwester sagte mir nur, dass ich jetzt ein Opiat (Morphium) bekäme und dann ging es los.
Ich hab das Mittel wohl nicht gut vertragen. Immer wenn ich am eindösen war, hatte ich das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen.
Mein Kreislauf machte auch schlapp. Aufstehen konnte ich nicht. Mir wurde immer übel.
Abends bekam ich dann eine Suppe, die ich mir nachts dann leider noch mal durch den Kopf gehen lassen musste.
An Schlaf war leider nicht zu denken. Der BH schnürte mich extrem ein und mein Rücken brannte wie Feuer. Erinnerte mich stark an meine 2 Geburten.
Es gab abends dann noch mal Schmerzmittel, von denen ich wieder Atemprobleme bekam.
Die Schwestern waren wirklich sehr fürsorglich und zu keiner Zeit hatte man das Gefühl, dass man den Schwestern auf die Nerven geht.
Am Morgen gab es dann wieder Schmerzmittel. Allerdings hab ich diesmal ein anderes (Novalgin) bekommen, so dass mein Kreislauf sich etwas erholen konnte und ich auch etwas frühstücken konnte.
Dr. Lucak kam dann zum Verbandswechsel. Ich konnte meine Brüste leider nicht mal richtig anschauen, weil mir sofort schlecht wurde, wenn ich nach unten schaute.
Dann machte er einen großen Verband und Brust und Schultern und sagte, nach 5 Tagen dürfte ich den selbstständig abnehmen.
Die Heimfahrt hab ich dann mehr schlecht als recht überstanden im Zug.
Die nächste Nacht war Horror. Mein Rücken brannte, so bald ich länger als 20 Minuten auf dem Rücken lag. Essen konnte ich auch nicht, da mein Magen wie zugeschnürt war.
In der 2. Nacht konnte ich zumindest immer mal wieder 1 Stunde am Stück schlafen.
Voltarensalbe und Wärmflasche / Heizkissen brachten etwas Erleichterung. Weiterhin habe ich 4 mal tägl. Novalgin , 2x Tägl. Ibu und Antibiotika genommen.
Nacht 3 + 4 bescherten mir immerhin mal 2 Stunden am Stück. Allerdings auch einen aufgeblähten Bauch / Körper. Tag 5 konnte mein Lebensgefährte dann endlich den Berband abnehmen und Boom, da waren sie. Ich war geschockt. Sie waren riesig. Viel zu groß und mein Oberkörber war blau. Ich sah aus wie nach einem Autounfall. Also die ganzen Schmerzen und der Stress für das???? Auch hier blieb die Freude weg.
Am Tag bekam ich Hühnersuppe und konnte dann immerhin mal wieder was essen.
Bis zum Ende der Woche blieben die Schmerzen und Schlafprobleme gleich. In Woche 2 konnte ich dann 3-4 Stunden am Stück schlafen. Und wieder normal essen.
Gut ging es mir, so lange ich gerade saß oder mich bewegte.
Nach dem Aufstehen oder / bzw. langem Liegen war es am schlimmsten.
Nach 14 Tagen ging es dann zum Frauenarzt zur Nachsorge. Der war sehr zufrieden mit dem OP Ergebnis.
Mittlerweile sah ich mir die Brust auch jeden Tag an und gewöhnte mich an den Anblick. Nach dem Arzt Termin zog ich dann auch endlich mal ein Shirt mit Ausschnitt an und da kam auch die Freude. Es sah toll aus. Meine Mama und mein Papa fanden es auch super und auch sonst bekam ich nur positive Kommentare.
Jetzt in Woche 4 ist das Aufstehen morgen immer noch schmerzhaft, aber weniger vom Rücken, als das es in den Brüsten zieht, so als ob diese sich morgens erstmal wieder zurecht rücken müssen.
Ich kämpfe mit den Narben bzw. mit den rauswachsenden inneren Fäden und hoffe, dass ich keine Entzündung bekomme.
Zum Ergebnis?
Dr. Lucak hat tolle Arbeit geleistet. Das der Eingriff nur durch die Brustwarze erfolgte, beschert mir eine gute Narbenpflege, da wo die Fäden NICHT rauswachsen sieht alles tip top aus und man sieht die Narbe quasi nicht.
er hat meine Vorstellungen genau umgesetzt, obwohl ich ja nicht mal genau wusste was meine Vorstellungen sind.
Natürlich mit Ausschnitt. Die Größe passt zu mir.
Ich kann ihn also uneingeschränkt empfehlen.
Mein Fazit:
Würde ich es wieder tun?
Ja, würde ich! Hätte ich etwas anders gemacht?
Ja vielleicht meinen Lebensgefährten oder eine andere Vertrauensperson mitgenommen.
Alleine, ist es doch eine echte Herausforderung.
Und im Nachgang denke ich, dass ich einfach jemand bin, der sich an Veränderungen gewöhnen muss. Daher blieb dieses glücklich sein direkt nach der OP einfach erstmal aus.
Jetzt bin ich glücklich, hoffe auf gute Heilung und freue mich auf meine Hochzeit und meinen tollen Ausschnitt in meinem Hochzeitskleid.