Summer Breeze - Das werden die schönsten Sommerdüfte 2015
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Summer Breeze - Das werden die schönsten Sommerdüfte 2015

Sommer im Flakon: Nach den süßlich-blumigen Frühlingsparfums sind in der heißen Jahreszeit wieder leichte, fruchtige und aufregend exotische Noten angesagt. Wir verraten, welche „Summer Breeze“ diese Saison in den Duftregalen für frischen Wind sorgen, und wie man den idealen Sommerduft findet.

Feel-good-Fragrances

Charakteristisch für Sommerparfums sind frische Kopfnoten wie Bergamotte, Limette, Birne oder Kiwi, ebenso wie fruchtig-verspielte Mango, Mandarine oder Himbeere. Auch exotische Essenzen wie Kokos, Ananas und Maracuja werden dieses Jahr gerne eingesetzt und mit hellen Zitrusnoten und/oder einer Beerenkomposition kombiniert. Gerade die exotischen Früchte sind wahre Stimmungsaufheller: Hat ein Parfum einen süßen, cremigen und sonnigen Duftcharakter, assoziiert man damit unmittelbar Urlaub, Freizeit, Vergnügen, Sonne und tropische Wärme. Gute Laune wird durch diesen Duftcocktail garantiert! Bei der Herznote werden jeden Sommer gerne Jasmin, Rosenblüten, Maiglöckchen oder Beeren eingesetzt, für die langanhaltende Basisnote Vanille, Moschus, Zeder, Patschuli oder Sandelholz. Für Kühle und Frische sorgen Veilchen, Rose und Iris sowie aquatische Noten.

Das Unternehmen „Seven Scent“ beweist den richtigen Riecher und sagt in seinem „Fragrance Trend Report“ für 2015 drei ganz bestimmte Trendnoten voraus: Frischer Rhabarber, der besonders gut zu fruchtig-floralen Aromen passt, kühle Minze, deren erfrischende Schärfe anregend und energetisierend wirkt sowie aromatische Teenoten. Miri Scott, Fragrance Insight Manager bei Seven Scent, ist sich sicher: „Besonders nach Rhabarber wird die Nachfrage 2015 steigen.”

Immer der Nase nach

Bei den vielen bezaubernden Sommerdüften ist es beinahe unmöglich, eine Wahl zu treffen. Doch keine Sorge: Im Gegensatz zum Winter verwenden viele während des Sommers mehr als einen Lieblingsduft. Werden tagsüber vor allem fruchtig-frische Parfums aufgesprüht, greift frau für den Abend gerne zu pudrig-verführerischen, femininen Kreationen mit komplexen, intensiven Noten. Auch Männer experimentieren in der heißen Jahreszeit gerne häufiger und wechseln zwischen einem aquatisch-transparenten Herrenduft für den Tag und einem Parfum mit würzig-hölzerner, herber Note fürs abendliche Ausgehen.

Eau là là!

Neben den brandneuen Parfumkreationen für den Sommer finden sich jedes Jahr auch viele leichte, frische „Eau Fraîche“- oder „Eau de“-Versionen bereits be-kannter Düfte. Im Gegensatz zu „normalen“ Parfums ist die Konzentration an ätherischen Ölen hier deutlich geringer, der Duft dadurch leicht und frisch: Anstatt ca. 15-30 % bei Parfums beträgt diese ca. 10-14 % (Eau de Parfum), ca. 6-9 % (Eau de Toilette) oder sogar weniger als 3 % (Eau Fraîche).

Fürs Auftragen gilt: Die Sommerdüfte sollten am besten nicht auf Körperstellen gesprüht werden, die direkt der Sonne ausgesetzt sind. Die Rohstoffe und der Alkohol des Parfums können in Verbindung mit den Sonnenstrahlen unschöne Pigmentstörungen verursachen – besser ist es, einen Spritzer auf „versteckte“ Stellen zu geben oder z.B. das Haar zu besprühen.

Der perfekte Duft: So gelingt der Parfumkauf

In der Parfümerie roch der neue Duft noch atemberaubend – doch zu Hause wirkt er plötzlich ganz anders und scheint nicht mehr so recht zu passen. Um solche Fehlkäufe zu verhindern, helfen einige Tipps: Die beste Shopping-Zeit ist zuerst einmal der frühe Morgen, da hier der Geruchssinn am besten funktioniert.

Nach drei verschiedenen Düften ist jedoch Schluss – ab dann werden Duftnoten meist anders wahrgenommen. Die bis dahin auf Teststreifen gesprühten Parfums, die in die engere Auswahl kommen, sollten auf jeden Fall auf der eigenen Haut ausprobiert werden: Jede Haut hat nicht nur einen individuellen Eigengeruch, sondern reagiert auch mit den Duftstoffen eines Parfums bei jedem anders. Deshalb kann derselbe Duft bei mehreren Menschen ganz unterschiedlich ausfallen – und das tolle neue Parfum der Kollegin nach dem Auftragen auf der eigenen Haut gar nicht mehr so bezaubernd wirken. Der erste Eindruck ist jedoch nicht alles: Erst wenn die intensive Kopfnote verflogen ist, kommt langsam die Herznote hervor, gefolgt von der langanhaltenden Basisnote.

Text:beautypress, Bild:Nivea