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Risiko epileptischer Anfall als Reaktion auf Lokalanästhesie beim Zahnarzt

Lieber Dr. Adam und lieber Dr. Huck,

Sie haben ja leider schon länger nicht mehr im Expertenrat von combeauty geschrieben. Trotzdem möchte ich Ihnen heute eine für mich sehr wichtige Frage stellen und hoffe, dass Sie sie beantworten werden.

In der letzten Woche hat mein Sohn beim Zahnarzt auf die Lokalanästhesie mit Bewusstlosigkeit und einem Krampfanfall reagiert, so dass man ihn mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht hat. Dort wurde - auch aufgrund einer neurologischen Vorgeschichte - der Verdacht auf Epilepsie diagnostiziert.

Auslöser für diesen epileptischen Anfall soll die Lokalanästhesie beim Zahnarzt gewesen sein. Für eine genauere Diagnose und weitere Behandlungen sind nun weitere Untersuchungen beim Neurologen notwendig. Das wird aber alles eine Zeit dauern.

Der Zahnarzt hat nach diesem Vorfall gleich am nächsten Morgen bei uns zuhause angerufen und sich nach dem Wohlergehen meines Sohnes erkundigt. In dem Telefonat empfahl er aber auch, dass die Zahnbehandlung nun zügig weitergeführt wird. Er meinte, dass es noch verschiedene Lokalanästhesie-Alternativen geben würde, die man ausprobieren könnte und die hoffentlich keinen epileptischen Anfall verursachen würden.

Mir sind die Formulierungen "ausprobieren" und "hoffentlich" aber zu unsicher und ich würde eigentlich keiner weiteren Zahnbehandlung unter Lokalanästhesie zustimmen wollen, bevor der Neurologe dazu kein Go gegeben hat - auch wenn das vielleicht noch Wochen oder sogar Monate dauern kann.

Oder gibt es wirklich eine Möglichkeit zur zahnärztlichen Lokalanästhesie, bei der man das Risiko eines epileptischen Anfalls ausschliessen kann? Über eine Einschätzung von Ihnen wäre ich sehr dankbar.

Viele Grüße und noch eine schöne Vierte-Advent-Woche
Fee

Liebe Grüße
Fee

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