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Sind in Lippenpflegestifte schädliche Substanzen?

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Stiftung Warentest warnt und auch heute habe ich einen Artikel gelesen, dass in Lippenpflegestifte wie Blistek und Labello schädliche - sogar krebserregende- Stoffe haben sollen. Ist das wirklich bedenklich?

2 Antworten
Bild des Benutzers juneve

Ich versuche generell Pflegeprodukte zu meiden, die Mineralölstoffe enthalten. Gerade bei Labello, Bebe, Nivea und Blistek ist mir früher schon aufgefallen, dass sie auf Dauer die Lippen eher spröde machen, als dass sie pflegen. Das liegt unter anderem daran, dass Mineralölsubstanzen wie z.B. Paraffin (ähnlich wie bei Silikonen) einen Film auf die Haut legen und keine Pflegesubstanzen mehr durchdringen können. Zudem wird die wertvolle eigene Hautregulation gestört.

Hinzu kommt nun, dass nicht ausgeschlossen wird, dass die Stoffe krebserregend sein könnten und erst recht nichts auf den Lippen zu suchen haben, da man sie zusätzlich oral zu sich nimmt.

Ich persönlich würde die Finger von solchen Produkten lassen.

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Ich achte auch auf die Inhaltsstoffe beim Kauf von Kosmetika. Mineralöle sind Stoffe, die unser Körper nicht kennt, weswegen das Zeug nicht durchdringt und sich wie ein Film um die Haut legt. Die Haut fühlt sich zunächst gut an, ist aber unter dem Film genauso gestresst wie vorher. Ausserdem kann die Haut schlechter atmen.

Die Stoffe sind meist so deklariert: Mineral Oil, Paraffinum Liquidum, Paraffinum Subliquidum, Cera Microcristallina, Ozokerit, Microcrystalline Wax, Petrolatum, Ceresin, Vaseline

Bei Stiftung Warentest geht es auch um aromatische Kohlenwasserstoffe abgekürzt MOAH (Mineral Oil Aromatic Hydrocarbons). Diese Schadstoffe gelten als potenziell karzinogen (krebserregend).

Ein Blick zur Naturkosmetik lohnt auf jeden Fall. Die verzichten grundsätzlich auf solche Stoffe.

Mich ärgert es, dass ich manchmal diese Inhaltsstoffe in richtig richtig teurer Markenkosmetik finde, wo ein kleines Tigelchen 200 Euro kostet.